„Der Anfang ist der wichtigste Teil der Arbeit.“

– Plato –

 

Menschen, mit denen ich arbeite, stehen am Anfang eines Weges, auf der Suche nach einem persönlichen Ziel, eine Verbesserung zu etwas Neuem oder vor Herausforderung das erworbene Glücksgefühl wiederholbar zu machen. Als Coach muss ich genau dies verstehen und den Weg oft genug selbst durchlebt oder durchlitten haben. In einem viertel Jahrhundert als Triathlet und als leidenschaftlicher klassischer Multisport-Coach –  folge ich der Maxime des Triathlon Vaters John Collins „The pain is temporary, the memories will last the rest of your life.

Seit meiner Jugend begeistern mich Sport im Allgemeinen und Multisport im Speziellen. Dabei ergaben vor allem die Kombination von Technik und Wissenschaft zur körperlichen Herausforderung die Faszination. Das Material, das Training, die Geschichte des Sport und die Frage, wie man besser wird.

Geboren im westfälischen Minden, baute ich mit 11 Jahren mein erstes Rennrad selbst auf. Damals war es die kindliche Neugier und das Streben nach einem besonderen Lebensgefühl. Dank der Unterstützung meiner Eltern in meinen sportlichen Belangen, konnte ich schnell Fuß fassen und wurde ganz klassisch „auf der Straße“ entdeckt. Schnell folgte mit 14 Jahren mein erstes Radrennen, Leistungsrudern am Sportgymnasium und die Leichtathletik.

Vor 26 Jahren meisterte ich dann meinen ersten Triathlon und viele sollten folgen.

Erster Triathlon 1990 in OberkirchenSwimIronkids coachenRun

Anfang der 90er war Triathlon noch unscheinbar. Trotz mehrerer Teilnahmen bei den deutschen Meisterschaften in der olympischen Distanz, Radzeiten immer unter der magischen Stunde, schnellen 10k, waren Sponsoren rar. Mit Triathlon konnten nur wenige Ihren Lebensunterhalt bestreiten. Deswegen ging ich studieren und machte meinen Sport in der Freizeit weiter.

Doch der innere sportliche Drang war zu groß, ein steiler Erfolgsweg im Sporteinzelhandel ermöglichte mir neue Möglichkeiten. Mit meinen Erfahrungen leitete ich nach kurzer Zeit zwei Sportabteilungen und arbeitete als Radmechaniker. Ich nahm erneut den Weg zum Profi wieder auf und fokussierte mich als Semi-Profi mit 4-6 Stunden täglichem Training auf die Olympischen Distanz. Damals glücklicher Weise noch Non-Drafting-Rennen. Und ja, ich gehöre zu der Tuning-Generation, zu den Verrückten mit Badehose – bei allen Sportarten – und zu denen, mit den kleinen 26-Zoll-Laufrädern und mit den komischen Lenkeraufsätzen, die wir noch selbst bauten. Wir waren nicht einsam, aber vereinzelt und träumten alle von Hawaii.

In dieser Zeit lernte ich viel über den Profisport und dessen Organisation. Die stundenlangen Trainingseinheiten und damals noch fehlende Hilfsmittel wie Online Medien, Puls-/Wattmesser, GPS und soziale Plattformen, die hohen Kosten in diesem Sport, machten aus uns einer besondere Generation aus heutiger Sicht. Wir schrieben alle unsere eigenen Trainingspläne und koordinierten diese mit unserem Körpergefühl und der Hand an der pulsierenden Hauptschlagader. Es gab ja keine Vorlagen, geschweige erfahrene Coaches. Heute kaum zu glauben, damals ein neuer Sport – Pioniergeist war gefragt!

2000 entschied ich mich dann aus geldlicher Vernunft dem Weg zum Profi erneut zu entsagen. Natürlich blieb der Sport, verlagerte sich und kehrte mit voller Wucht als Age-Grouper zurück. Da ich auch zur Non-Drafting-Generation gehöre bin ich allerdings inzwischen auf der Langstrecke heimisch. Dabei habe ich neben Marathons meine Liebe zum 70.3 Rennen gefunden.

Triathlon ist Passion, Elixier und gibt dem Geist einen kontinuierlichen Impuls auch langfristig Ziele zu erreichen.

Ich bin nur noch ambitionierter Age-Grouper aber mit ganzer Leidenschaft. Mein Fokus hat sich in den letzten Jahren neu ausgerichtet. Coaching rückte immer stärker in den Vordergrund. Meinen ersten Trainingsplan schrieb ich mit 16. Mit 24 erstellte ich meinen erste elektronische Variante. Seitdem habe ich unzählige Pläne erstellt und Datenbanken gefüllt. Zunächst für mich und mehr und mehr auch für andere Athleten. Dabei hat mich das Coaching immer stärker erfüllt. Als Sportler, Manager und Coach weiß ich was es bedeutet ein Ziel zu haben, es anzugehen und kontinuierlich daran zu arbeiten. Ich führe und leite Menschen beruflich seit 20 Jahren, was mir beim Coaching enorm hilft. Zudem habe ich so ziemlich jede Veränderung in diesem Sport erlebt und durchlebt.

Als IRONMAN® Certified Coach lebe ich meinen eigentlichen Traum und trage die Leidenschaft des Sports tägliche weiter. Kein Sport hat so viel Einfluss geübt wie der Triathlon mit seinem Mythos aus Kona und der Kombinatorik aus Sportarten und Technik.

 

IRONMAN Certified Coach

 

Marcel Neiber
Jahrgang 1973, Steinbock
verheiratet, 3 Kinder

CEO/CTO in einer eBusiness Print Company

IRONMAN® Certified Coach
Certified Scrum® Master
Certified Kanban Manager

 

 

Wettkampfplanung 2017

Berliner Halbmarathon (02. April) mit Vorbehalt

IRONMAN® 70.3 EM ELSINORE (18. Juni)

B2Run Berlin (18. Juli)

IRONMAN® 70.3 Rügen (10. September)

BMW BERLIN-MARATHON (24. September) mit Vorbehalt

 

Wettkampfplanung 2018

Berliner Halbmarathon (08. April) 

IRONMAN® 70.3 Kraichgau (03. Juni)

(?)

(?)

IRONMAN® 70.3 Rügen (09. September)

BMW BERLIN-MARATHON (-)

 

 

Leistungen und PBs in offiziellen Rennen

Laufen 10k - aktuell 0:43 h - PB 0:34 h

Halbmarathon - aktuell 1:43 h - PB 1:37 h

Marathon - aktuell 4:26 h - PB 3:54 h

Olympische Distanz - aktuell -:-h - PB 1:53 h (1,5/40/10)

IRONMAN 70.3 - aktuell 5:47 h - PB 5:47 h

Swim 1.9k - PB 0:37 h

Bike 40k - PB 0:54 h

90k Bike - PB 02:29 h